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Wäschespinnen oder Wäschetrockner

Wer kleine Kinder hat, wird heutzutage um die Anschaffung eines Wäschetrockners nicht umhin kommen. Trotz alledem hat aber auch die Wäschespinne in jedem Haushalt ihre Daseinsberechtigung. Hier können Sie Wäsche an der frischen Luft trocknen, die durch den Wind gleichzeitig mit gebügelt wird. Somit ersparen Sie sich in vielen Fällen das Bügeln von Oberhemden und Blusen. Einige Wäschespinnenmodelle werden fest im Garten verankert, andere lassen sich wiederum leicht zusammenklappen. Diese werden auch als Wäscheständer bezeichnet.

Wäscheständer im Einsatz

Wäscheständer können sowohl auf der Terrasse als auch auf dem Balkon aufgestellt werden. Da diese Modelle sehr niedrig sind, können, im Gegensatz zur herkömmlichen Wäscheleine oder der fest einbetonierten Gartenwäschespinne, auch die Kinder bereits beim Aufhängen und Abnehmen der Wäsche helfen. Gerade kleinere Kinder tun dies mit Begeisterung.

Vor- und Nachteile vom Wäschetrockner

Nun aber zum Wäschetrockner. Dass dieser nicht besonders umweltfreundlich ist, wissen Sie selbst. Schließlich verbraucht er jede Menge Strom. Wenn Sie aber kleine Kinder haben, die sich jeden Tag mehrmals bekleckern, werden Sie die Vorteile des Wäschetrockners zu schätzen wissen. Hier wird die Wäsche innerhalb weniger Stunden wieder trocken, was auf der Wäschespinne schon einmal ein bis zwei Tage dauern kann. Gerade Jeanshosen, die besonders dick und fest sind, können Sie bereits nach zwei Stunden getrocknet aus dem Gerät herausnehmen. Für den Wäschetrockner benötigen Sie eventuell zusätzlichen Platz. Es sei denn, Sie entscheiden sich für ein Modell, welches Sie auf die Waschmaschine stellen können. Somit benötigen Sie nur für ein Gerät Platz, bringen aber beide unter. Dies empfiehlt sich vor allem in kleinen Wohnungen, die über keinen separaten Wasch- und Trockenkeller verfügen.

Kostenvergleich

Auch die Anschaffungskosten für den Wäschetrockner müssen Sie bei Ihrer Entscheidung mit einbeziehen. Eine Wäschespinne kostet Sie günstigstenfalls 10 Euro, für einen hochwertigen Wäschetrockner müssen Sie mindestens mit dem dreißigfachen Betrag rechnen. Wenn Sie sich einen Wäschetrockner kaufen, sollten Sie auf eine günstige Energieeffizienz des Gerätes achten. Diese wird mit den Buchstaben A bis G angegeben, wobei A, A+ beziehungsweise A++ für die günstigsten Werte stehen.

Wäsche trocknen im Winter

Im Winter macht sich die Anschaffung eines Wäschetrockners durchaus bezahlt. An diesen kalten Tagen benötigt die Wäsche im Wäschekeller oder gar auf der Wäschespinne im Garten beziehungsweise Balkon mehrere Tage, um richtig zu trocknen. Der Wäschetrockner benötigt sommers wie winters die gleiche Zeit. Vielleicht lässt es sich ja einrichten, dass Sie im Winter den Wäschetrockner und im Sommer vermehrt die Wäschespinne nutzen. Die Wäsche, die Sie auf der Wäschespinne trocknen, riecht meist auch etwas frischer als die, die gerade aus dem Trockner kommt. Dies ist auch ein weiterer Grund, warum Sie sich für beide Optionen entscheiden sollten. Und wenn Sie schon mindestens 300 Euro für einen Wäschetrockner zahlen, dürften 10 Euro für eine Wäschespinne auch noch drinsitzen.

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